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BILDER COSTARICA

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Costa Rica / Nicaragua 2008

26.10.2008 - Versteckspiel mit dem Urlaubsbier

Da bezahlt man fast 900 Euro füen Charterflug nach Costa Rica und muss dennoch alle alkoholischen Geträe selbst bezahlen. Und das im deutschen Ferienflieger Condor - wo Bier in Deutschland ja bekanntermassen als Grundnahrungsmittel zät und nicht als Erfrischungsgeträ. Zum Glüsste mein Arbeitskollege Heiko, mit dem ich unterwegs bin, das schon vor dem Abflug und wir haben deswegen im Duty Free noch einen Sixpack Carlsberg eingekauft. Gleich nach dem Abheben der 767 macht es 2x "Knack" und "Zisch" und die ersten Bierchen sind offen. Keine 10 Sekunden spär töes aus dem Lautsprecher dass es sverboten ist, selbst mitgebrachte alkoholische Geträe zu konsumieren. Zu spä- denn was offen ist wird auch getrunken! Und ausserdem was wollen die schon machen? Uns an die frische Luft setzen? Um kein unnöes Aufsehen zu erregen verstecken wir das Dosenbier unter dem Sitz. Auch der Service von Condor ist nicht grade der allerbeste. Es gibt jedoch keine güere Alternative nach Costa Rica zu fliegen, will man nicht mit einer amerikanischen Fluglinie üie USA dorthin kommen. Das wiederum wüine Zwischenlandung in den Staaten und Unmengen Grenzformalitän bedeuten.

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27.10.2008 - Ãer Santo Domingo nach San Jose

Nach einem kurzen Zwischenstop in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, setzt der Condor Vogel in San Jose sicher auf. Das Wetter ist durchwachsen. In den Niederungen scheint die Sonne wäend dicke Regenwolken üen Bergen festsitzen. Das Thermometer zeigt angenehme 25 Grad an. Schon im Flughafengebäe gleich nach der Immigration geht das Spiessroutenlaufen mit den Taxifahrern los. Die wollen alle 22 US$ fü 25 km lange Fahrt ins Zentrum haben. Wir laufen mit Sack und Pack raus aus dem Flughafengeläe und halten das nästbeste Taxi an. Der will aber auch noch 20 Dollar oder 10000 Colones (Wäung Costa Ricas") was in etwa dasselbe ausmacht. Wir lassen uns zum Busbahnhof "Terminal del Caribe" fahren, wo wir uns fü4500 Colones ein Ticket nach Puerto Viejo kaufen. Denn unser erstes Ziel ist die KaribikküAuf der Fahrt nach Puerto Viejo erkannt man schnell womit die Leute in der Landwirtschaft hier ihr Geld verdienen - Bananenplantagen soweit das Auge reicht. Am Zielort angekommen begeben wir uns zur Pension "Monte Sol". Die gehödem Stuttgarter Peter. Heiko ist hier bei seinem ersten Besuch in Costa Rica schon abgestiegen.

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28.10.2008 - Puerto Viejo

Puerto Viejo ist ein kleines, noch verschlafenes, ehemaliges Fischerdorf ganz im Süer Karibikküosta Ricas". Der Tourismus hat noch vor nicht allzu langer Zeit Einzug gehalten und die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Das Touristen-Clientel begrenzet sich weitestgehend auf Backpacker, Surfer und sonstige skurile Gestalten. Da fallen wir kaum auf. Hier kommt tatsälich sowas wie ein Bacardi-Feeling auf. Salsa und Reggae-Musik töaus den Kneipen und Bars. Irgenwie habe ich das Gefüderzeit Bob Marley begegnen zu kön. Und tatsälich laufen hier auch so viele Rasta-Typen rum die man ohne weiteres zu seinen direkten Nachfahren zäen köe.

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29.10.2008 - Rainy Days

Heute macht unsere Pension Cabinas Monte Sol, zu deutsch Sonnenberg, ihrem Namen absolut keine Ehre. Denn es regnet schon seit Stundne in Strö. Von der Sonne nichts zu sehen. Wenigstens ist der Regen wäer als zu Hause in "Good Cold Germany".

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30.10.2008 - Nass bis auf die Haut

Zwei Tage Ruhe sind genug. Heute früchen wir um 6:30 Uhr auf und fahren mit dem Bus nach Puerto Limon. Unser Tagesziel ist der Tortuguero Nationalpark an der Nordküer Karibik. Tortuguero bedeutet Schildkröjär - die Reisenschildkrö wurden im Mittelalter als lebendige Fleischreserven mit auf Schiffahrt genommen. Am Strandabschnitt des Parc Nacional Tortuguero befinden sich die Nistpläe der Karettschildkröund der Lederschildkrö Der Park macht Anfang November zu, d.h. wir müuns sputen um och reinzukommen. Peter vom Monte Sol hat jedoch gute Connections zum Nationalpark. Er kennt die deutsche Barbara Hartung persöch. Sie lebt seit 1995 im Park und macht Füen zu den Schildkrö. Ein Anruf von Peter und Barbara organisiert fü den Transport dorthin sowie die Unterkunft: Tinamontours . Von Puerto Limon nehmen wir uns ein Taxi und fahren füt Dollar zum 9 km entfernten Bootsanlegeplatz in Moin. Von dort aus geht.s dann den Canal Tortuguero mit Alixes Sotos Motorboot Richtung Norden. Kurz vor der Abfahrt fät es wieder zu regnen an. Das Speedboot macht bestimmt 50 Sachen. Ich sitze strategisch ungü vorne. Der Wind peitscht mir ins Gesicht und die Regentropfen sind wie Nadelstiche auf der Haut. Irgendwann sind wir alle trotz Regenponchos nass bis auf die Haut. Die Rucksäe sind zum Glü Müken verpackt. Unser Skipper kennt die Strecke durch den Regenwald und lenkt das Boot yielsicher um die vielen Kurven bis zum Zielort Tortuguero. Fü ca. 100 km brauchen wir 3,5 Stunden. Barbara holt uns am Abend ab um uns das Eierablegen der Wasserschildkrö am Sandstrand zu zeigen. Doch wir haben Pech: Wegen des stühen Meeres ist heute der erste Tag der gesamten Saison an der keine einzige Schildkröan Land gekommen ist.

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31.10.2008 - Tortuguero Nationalpark

Das Wort Regen nimmt hier eine ganz andere Dimension ein als Zuhause. Auch ist mir jetzt klar, warum man von einem Regenwald spricht. Denn heute Nacht hat es wieder mal durchgegossen. Ich glaube die Skala eines europächen Regenmessers wä hier dauernd auf Vollausschlag. Aber, oh Wunder, heute frü es aufgehözu regnen und sofort mieten wir uns mit Barbara und acht anderen Touries zwei Kanus um die Flüm Nationalpark zu erkunden. Der Park ist wirklich "reich bestümit Flora und Fauna: Brüen, Klammeraffen, Kapuzineraffen, Kormorane, Seeadler, Kaimane, Leguane, Reiher und zig andere Vogelarten von denen ich nicht gewusst habe, dass es die üupt gibt, bekommen wir zu Gesicht. Barbara kennt die alle mit dem Vornamen. Auf uns "Schüwirkt sie wie eine Biologielehrerin. Dort wo wir nur grüume sehen erkennt sie die Tiere zwischen den Bläern. Am Nachmittag unternehmen wir noch einen Dschungeltrek mit ihr wo sie uns ausfühst die Pflanzenwelt Costa Ricas Regenwäer erklä. Mit Schildkrö haben wir am Abend wieder Pech. Nicht eine einzige ist zur Eiablage an den Strand gekommen.

Karibische Mäer und Frauen Das Ende der Schildkröeiablagezeit feiern die einheimischen mit einem grossen Fest. Da ist Freitag Abend natü Party angesagt. Und zwar in der Dorfdiskothek. Genauer gesagt einer etwa 10x30 Meter grossen, auf Stelzen üWasser gebauten Bretterbude. Drinnen wird so laute Latinmusik gespielt dass fast die Bretter davonfliegen. Wäend Mäer von der Karibikkün der Regel gross, schlank und muskulöind, sind die Frauen eher klein, untersetzt und sehr dick. Es ist bestimmt nicht üieben wenn man behauptet, dass man das Alter der meisten Frauen vergleichbar mit den Jahresringen eines Baumes an der Anzahl der Fettringe um den Bauch abschäen kann. Ausnahmen bestägen natü die Regel.

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01.11.2008 - Zurüch San Jose

Heute ist ein guter Tag, denn nach fast 3 Tagen Mistwetter lacht uns am Morgen die Sonne entgegen. Was mich noch positiver stimmt ist die Tatsache, dass ich am Strandabschnitt 40 das Schlüvon vielen kleinen Wasserschildkrö gesehen habe. Die haben es eilig, denn die 50 Meter bis zum Meer bedeutet fü der erste Wettlauf mit dem Tod. Alle weiteren müsie im Wasser bestehen. Von 1000 Jungtieren schafft es nur eine ausgewachsen an den Strand zurüommen.

Heute Vormittag reisen wir ab. Mit einem Schnellboot geht es in einer Stunde unzäige Flusswindungen bis zum Ende des Dschungels stromaufwäs. Mit jeder Kurve wird der Fluss schmär bis das Boot grade noch so um die Kurve kommt. Doch der Fahrer beherrscht sein Handwerk. Kentern wä keine gute Idee da es hier Krokodile und Kaimane gibt. An der Haltestelle steigen wir auf den "Chickenbus" um, der uns ins Provinznest Cariari bringen soll. Warum der Chickenbus so heisst weis niemand so genau. Vermutlich weil der nur in lälichen Gegenden verkehrt und die Leute so ziemlich alles damit transportieren, u.a. auch lebende Hü Jedenfalls geht die Holperfahrt im Schneckentempo ünbefestigte Strassen. Zusteigen kann man von ül aum Strassenrand. Will man aussteigen, so zieht man einfach an der Schnur am Fenster, dann ertöeine Gocke beim Fahrer vorn. Von Cariari nehmen wir dann einen modereren Bus auf befestigten Strassen nach San Jose. Bob Marley ist wirklich allgegenwäig hier: An einer Bushaltestelle sucht ein junges Mähen begleitet von lauter Handy-Musik des Reggae-Stars eine Damentoillete auf. Wer kann schon von sich behaupten mit Bob Marley auf der Toilette gewesen zu sein. Läer als eine Nacht in San Jose zu verbringen lohnt sich wirklich nicht, da die Stadt nicht viel her gibt. Den Abend totschlagen kann man am besten im Stadtteil San Pedro, genauer gesagt in den vielen Kneipen, Bars und Discos. Dort gibt. sogar Massbier füuro der Marke Impereal. Der Name des Bieres erinnert mich an den Film "Das Imperium schlä zurüdoch das einzige was zurülä ist das Bier - und zwar am nästen Tag! Und heute ist doch kein guter Tag: Denn der VfB hat sein Heimspiel gegen Kömit 1:3 verloren!

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02.11.2008 - Mit dem Tica Bus nach Nicaragua

Mit einem kleinen Hangover checken wir am Carribean Hotel aus und fahren mit dem Taxi zum Tica Busterminal im Westen San Jose"s - Achtung! Nur die roten Taxis sind die echten! Unser Ziel ist die Stadt Granada am Lage de Nicaragua. Die 8 Stunden Fahrt ist it 21 US$ recht gü und die Tica Busse sind modern ausgestattet. Der Sitzabstand ist bestimmt doppelt so gross wie im Chickenbus. Wir fahren auf dem panamerikanischen Highway Richtung Nicaragua. Der reicht von Alaska in Nordamerika bis nach Feuerland in Süika. In Costa Rica (bedeutet soviel wie "reiche Kü sind nicht nur die Kü"reich". Das ganye Land ist grüin wunder, es regnet hier ja stäig. Aber hat es in San Jose bei der Abfahrt mal wieder zu regnen begonnen, so wird das Wetter mit jeder Stunde Fahrt Richtung Nicaragua besser. Am Nachmittag dann lacht uns erstmals die Sonne entgegen. Dachte schon ich häe meine Sonnenbrille umsonst mitgenommen. Der Grenzüitt nach Nicaragua verlät problemlos. Lediglich das Gepä wird stichprobenweise kontrolliert. Und zwar muss man einen Knopf drüder nach einem Zufallsprinzip eine Ampel schaltet. Rot=Durchsuchen, Grüchgehen. Bei mir leuchtet natü rot auf. Doch der Grenzer ist genäg und verzichtet auf das Durchsuchen meines Gepäs. Das Gute an Lateinamerika ist, dass wenn man die Grenze yu einem anderen Land ühreitet, sich die Sprache nicht äert. Das Schlechte: Die Sprache ist Spanisch - Bisher ist es mir jedoch gelungen, meine nicht vorhandenen Spanischkenntnisse gut an den Mann resp. die Frau zu bringen. Gegen acht Uhr abends erreichen wir unser Tagesziel Granada am Nicaraguasee. Der Lage de Nicaragua (auch Lago Cocibolca genannt) ist sehr gross und hat in etwa das Ausmass des Eriesees in den USA. Anb der ersten Unterkunft, dem populän "Bearded Monkey" Hostel haben wir Pech - ausgebucht. Um die Ecke ist das Hostel "La Siesta". Das passt besser zu uns. Denn nach einer Woche Herumreisen ist es genau das was wir jetzt brauchen: SIESTA !!

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03.11.2008 - Granada

Ich wage es kaum zu glauben: Strahlende Sonne, blauer Himmel, keine Woke weit und breit zu sehen und dazu etwa 30 Grad Hitze. Endlich auch das passende Wetter zum Urlaub!

Granada ist eines der schöen Stächen das ich jemals gesehen habe. Es hat seinen kolonialen Flair bis zur heutigen Zeit beibehalten. Die Gebäe sind fast aussnahmslos farbenprätig in knalligem blau, rot, gelb oder grüestrichen. Viele Pferdekutschen verkehren noch durch die Stadt. Wän keine Autos da, so köe man meinen, sich noch im Mittelalter zu befinden. Das einzige was man hier bemäeln muss ist das fehlende Nightlife. Abends werden hier die Gehwege hochgeklappt. Granada ist eine der äesten Stäe Lateinamerikas. Es wurde 1524 vom spanischen Eroberer Francisco Hernandez Cordoba gegrü Vermutlich deswegen heisst die Landeswäung auch Cordoba. Aber Halt! Cordoba? Da war doch was ... Natü! Die Schmach von Cordoba, als bei der Fussbasll WM 1978 die Deutschen im argentinischen Cordoba gegen Oesterreich im Viertelfinale mit 2:3 verloren hatte. Sprich jedes Mal wenn"s jetat ans zahlen geht werde ich an diese Schmach erinnert. Das kann einem den Urlaub schon versauen. Also ihr Oesterreicher, mein Vorschlag: Kommat alle nach Nicaragua. Oder besser noch: Gebt den Euro wieder ab und ühmt den Cordoba aus Lateinamerika!

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04.11.2008 - Laguna Apoyo

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Laguna Apoyo, einem etwa 5 km grossen Kratersee eines läst verloschenen Vulkans in der Nä der Stadt Masaya. Die halbstü Fahrt mit dem Bus dorthin kostet grade Mal 9 Cordoba (schon wieder die Schmach von Cordoba!). Das sind etwa 30 Euro-Cent. Nicaragua ist eben wesentlich güer zu bereisen als Costa Rica. Die häe des Vulkankraters sind mit dichtem Urwald bewachsen, das Wasser ist kristallklar und hat eine Temperatur die knapp unter 30 Grad liegen dü- fast schon zu warm zum Baden. Tourismus gibt"s hier kaum und so fahren wir das letzte Stüischen Masaya und dem Kratersee mit dem Schulbus. Verpflegen müwir uns zu Glücht selbst. Am Ufer des Sees gibt"s einige kleinere Restaurants.

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05.11.2008 - Isla Ometepe

Adios Granada! Es war schöich kennenzulernen. Aber nach drei Tagen heisst unser nästes Ziel: Isla Ometepe. Diese Insel liegt Mitten im Lago Nicaragua und besteht aus zwei Vulkanen die üine Landzunge miteinander verbunden sind. Dazu fahren wir mit einem Total üllten öntlichen Bus den Panamerican Highwaz runter bis nach Rivas. Den Bus häe man in Deutschland schon läst aus dem Verkeher gezogen, so alt und klapprig ist der. Ebenso aus dem Verkeher gezogen, genauer gesagt vor Jahren schon in Rente geschickt, häe man den Fahrer des Busses. Denn dessen Alter ühreitet das des Busses um ein Vielfaches. Wüan das in Deutschland genauso praktizieren, gä es ein massives Ãerangebot an Busfahrern! Von Rivas geht"s dann mit dem Sammeltaxi nach San Jorge und der Fäe nach Mozogalpa, dem Hauptort der Insel. Dort angekommen schnappen wir den nästen öntlichen Bus (wieder so eine alter, gelber Schulbus) der uns ins 28 km entfernte Inseldorf Santa Cruz brint. Die Fahrt auf unbefestigten Strassen geht ütock und Stein und dauert sage und schreibe anderthalb Stunden. Unsere Unterkunft, das Hostel "El Encuanto" ist in 10 Minuten zu Fuss zu erreichen. Das hat uns der Besitzer unseres Hostels in Granada bei der Abreise noch reseviert. Die Inhaber des Hostels, Elena aus Australien und Carlos aus El Salvador, beide Mitte 50, sind sehr nett. GoElEncanto.com

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06.11.2008 - Kayaking auf dem Rio Istiam

Einen Wecker zum Aufstehen zu stellen im El Estanco ist total üü Denn geweckt wird man hier bei Sonnenaufgang von Schwäen von Papageien die hier die Bäe im Umland bevörn. Das Gewzwitschere dauert von freuhmorgens bis zum Sonnenuntergang an. Stäig wird in Scharen von einem Baum zum nästen geflogen. Das liegt daran, dass hier momentan Reisernte ist, und das Federvieh deshalb genug zu fressen findet. Unsere Unterkunft befindet sich sehr schöelegen auf der Landzunge der Insel am Fusse des kleineren Vulkans mitten in einem tropischen Garten. Der Kayakverleih ist jedoch auf der anderen Seite des Vulkans. Die einheimischen Leute sagen uns: "Der Bus kommt um 11 Uhr - oder üupt nicht". Im Endeffekt trampen wir dann diese Strecke. Der Rio Istiam ist eigentlich kein richtiger Fluss sondern ein gröres Sumpfgebiet das man nur mit dem Boot erreichen kann, deshalb die Kayaks. Natü brauchen wir auch einen Guide, denn wir wollen ja auch wieder rausfinden aus dem Sumpfgebiet. Zu sehen gibt"s jede Menge Wasservö, Schildkrö und Affen.

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07.11.2008 - Auf Madera

Heute ist Aktivurlaub angesagt. Denn wir wollen nach madera. Nicht jedoch auf die Kanareninsel, sondern den gleichnamigen kleineren der beiden Vulkane gleich hinter unserer Unterkunft El Estanco. Der Madera ist etwa 1400 m hoch und im Gegensatz zum 1600 m hohen Conception läst erloschen. Er ist dicht mit Dschungel bewachsen und hat einen Kratersee im Inneren. Seit es hier mal töche Abstüon wohlgemerkt leichtsinnigen Touristen gab, darf man den Aufstieg nur noch mit Guide vornehmen. Zur unchristlichen Zeit um 5 Uhr frühen wir auf, 30 Minuten spär füns unser Guide Jaime den Vulkan hnauf. Der schmale Weg ist sehr steil, felsig und rutschig. Er feuhrt stäig durch den Nebelwald. Von ruhe ist im Wald keine Spur. Die Brüen und Grillen machen derart Lä, dass man manchmal kaum sein eigenes Wort versteht. Der Aufstieg bis zum Kraterrand dauert schweisstreibende 3,5 Stunden, der Abstieg bis zur Lagune nuyr 15 Minuten. Leider kann man im See nicht baden, da das Wasser zwar klar ist, der Untergrund jedoch sehr schlammig. Der letzte Teil des Wiederabstiegs füurch Kaffeeplantagen zur Finca Magdalena, wo wir uns von den Strapazen der Vulkantour erholen. Diese idyllisch gelegene Finca wird von 27 nicaraguanischen Familien gemeinsam bewirtschaftet. Sie leben vom Kaffeeanbau, Export und dem Tourismus. Jedenfalls haben wir uns jetzt das Feierabendbier am Ende der Tagestour redlich verdient; in Nicaragua gibt"s zwei Biersorten die recht gut schmecken: Das Tona und das Victoria.

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08.11.2008 - San Juan Del Sur

Unser nästes Ziel in Nicaragua ist der badeort San Juan Del Sur an der PazifikküDazu müwir wieder runter von der Vulkaninsel Ometepe und stehen morgens mit etwa 10 Einheimischen an der Bushaltestelle. Fü stellt sich täich die Frage wie fü heute wieder: Kommt der Bus um 9 oder gar nicht? Und er kommt ... natü nicht um 9, aber glüherweise um halb zehn. Fü Fahrt zurüch San Jorge nehmen wir ein äers Fäboot. Vor der Abfahrt werden wie schon vor der Hinfahrt akribisch genau Passagierlisten ausgefüDas kommt wohl daher, das örs mal ein Boot absät und man dann hinterher noch feststellen kann wer mit untergegangen ist - schwacher Trost! Doch die Ãerfahrt nach San Jorge verlät problemlos. Mit einem englischen Paar mieten wir uns ein Taxi füDollar nach San Juan Del Sur. Dort checken wir ein im "Hotel El Puerto", gefüon Gertrud Goller aus Deutschland und dem Einheimischen Enrique Alvarez. Mit 25 Dollar pro Nacht die teuerste Unterkunft bisher. Doch die Zimmer sind gross, sauber und sehr sicher. Ausserdem haben wir hier sonst nur schäge Bretterbuden vorgefunden. In einer Strandkneipe bestellen wir wie ü wo wir neu ankommen: "Dos cervezas por favor!". Doch keiner hier in diesem Nest will uns zwei Bier verkaufen. Nach läerem Nachforschen bekommen wir den Grund dafüh raus. Denn morgen sind Wahlen in Nicaragua. Da ist es verboten, am Tag zuvor, am Wahltag selbst und am Tag danach Alkohol zu verkaufen. Das bringt meines Erachtens üupt nichts, dann entweder die Leute horten den Alkohol haufenweise zuhause, oder aber betrinken sich Freitags derart, dass der Rausch bis zum Montag anhä. Wenn wir das bloss vorher gewusst häen, wän wir gleich durchgestartet zureuck nach Costa Rica. Und ausgerechnet heute noch am Samstag, wi hier jedes Wochenende eine Party steigen soll. Ich vermute, dass heut hier die Party der anonymen Alkoholiker Nicaraguas steigt. Auch in den Supermäten, besser gesagt Tante Emma Län gibt"s nichts. Alle alkoholischen Getreanke sind entweder weggerät oder mit einer Plane abgedeckt. Also wenn ich schon als Ausläer hier wäend der Wahl kein Bier bekomme, dann möe ich wenigsten mitwäen, was uns natü auch versagt bleibt. Doch auf Umwegen komen wir nach langem Suchen doch noch an ein paar Dosenbier ran. Der Lieferant bleibt natü anonym. Wurden in Granada die Gehwege abends yeitig hochgeklappt, so bleiben sie hier wäend der nästen drei Tage komplett oben. Sprich wegen der Wahl ist hier "Tote Hose".

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09.11.2008 - Zurüch Costa Rica

Also gut Nicaragua. WEnn du unbedingt heute wäen musst und das ganze mit einer dreitägen Prohibition, auch füläer, verbunden ist, dann war"s das zwischen uns. Wir reisen ebenso schnell wie wir hier angekommen sind von San Juan Del Sur wieder ab. Zur Grenze nach Costa Rica sind es nur 45 km. Die fät man am schnellsten mit dem Taxi (350 Cordoba = 17 US$). Um 13:30 Uhr Ortszeit üeren wir zu Fuss die Grenze und haben damit endlich wieder "Die Schmach von Cordoba" hinter uns gelassen. Mit zwei öntlichen Bussen schaffen wir es bis zum frübend üieberia nach Playa Del Coco, einem Badeort an der Pazifikkü

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10.11.2008 - Playa Del Coco

Ruhetag am Playa Del Coco.

11.11.2008 - Playa Ocotal

Ruhetag am benachbarten Playa Ocotal. Der ist wesentlich schö als der Playa Del Coco und vor allem ruhiger.

12.11.2008 - Noch ein langer Reisetag

Unser letztes Reiseziel vor der Rürt nach San Jose liegt an der Süze der Halbinsel Nicoya am Pazifik. Es ist der bekannte Surfspot Montezuma. Ich hoffe nur, dass das kein schlechtes Omen ist. Denn bisher sind wir von Montezumas Rache verschont geblieben. Und ob der "Düff" seinen Ursprung wirklich in Montezuma hat, ist nicht erwiesen. Reisetechnisch ist das mit etwas Aufwand verbunden. Wir fahren um acht in der Frü dem Bus in einer Stunde nach Liberia zurüm halb ehn mit dem Ãerlandbus auf dem Panamerican in drei Stunden bis nach Puntarenas. Von dort mit der Fäe in 2 Stunden nach Paquera und anschiessend wieder mit einem Bus in 1,5 Stunden nach Montezuma. Bei Einbruch der Dunkelheit kommen wir dann auch endlich dort an. Und Montezumas Rache hat doch zugeschlagen. Nicht in Form von Durchfall, sonder in Form von heftigen Regenfäen. Heiko war bei seinem letzten Costa Rica Trip schon mal hier und so steigen wir in "seinem" alten Hotel ab. Es heist El Pargo Feliz, liegt in einem tropischen Garten und ist nur 30 m vom Strand entfernt. Auf der grossen Veranda vor den Zimmern kann man wunderbar "abhäen", Häematten dazu sind reichlich vorhanden.

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13.11.2008 - Montzuma

Montezuma meint es gut mit uns. Die Regenwolken haben sich verzogen und die Sonne lacht uns am Morgen entgegen. Hier in diesem kleinen, sehr ühaubaren Nest häen hauptsäich Hippies, Surfer und andere Weltenbummler herum. Pauschaltourismus gibt"s zum Glüch nicht. Die Strassen sind voll mit fliegenden Hälern die nicht nur selbstgebastelte Souvenirs verkaufen. Vermutlich deshalb wird der Ort auch "Montefumar" genannt (fumar = rauchen).

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14.11.2008 - Montezuma

Hier um die Ecke gibt"s ein paar schöWasserfäe die auch ganz gut zum Baden geeignet sind. Was liegt när, als sich die mal anzuschauen. Den Weg dorthin kann man nicht verpassen wenn man einfach dem Flusslauf 30 Minuten folgt. Das Wasser fät kaskadenartig in mehreren kleineren und einem grören Wasserfall hinab. Schönzuschauen aber nicht besonders spektakulä

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15.11.2008 - Zurüch San Jose

Heute müwir schon wieder los von Montezuma, da wir ürgen leider unseren Rüg antreten mü Hier häe man es locker ein paar Tage läer aushalten kön. Und so fahren wir wieder die 2 Stunden zum Pier von wo aus die Fäe uns nach Paquera zurüngt. Von dort nochmals 2 Stunden mit dem Bus und schon sind wir wieder in San Jose.

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16.11.2008 - Am Vulkan Poas

Wir sind uns unschlüwas wir an unserem letzten Urlaubstag noch unternehmen sollen. Denn der Flieger geht erst morgen früiko zieht es vor in San Jose zu bleiben und sich auszuruhen. Ich aber habe keine Lust nur einen Tag läer in dieser wirklich nicht sehr schö Stadt zu verbringen. Und so greife ich zum Telefonhö und rufe die Dalia an. Sie kommt aus Grecia, einer Stadt in der Nä von San Jose. Wir haben sie am Coco Beach in einer Kneipe kennengelernt wo sie uns angeboten hat, uns die Gegend von San Jose zu zeigen. Dieses Angebot nehme ich heute an und fahre mit dem Bus ca. 1 Stunde bis Grecia. Dalia hat ein Auto und fät mich fü paar Dollar durch die Gegend. Leider kommen wir erst am Späachmittag zum Vulkan Poas. Man kann zwar mit dem Auto bis zum Kraterrand fahren, aber das bringt auch nichts, wenn der wie fast jeden Nachmittag mit Nebel und Wolken verhangen ist. Die Gegend hier liegt ü000 Meter hoch und erinnert nicht zuletzt wegen des Klimas, der Vegetation und der vielen Milchkü den Schwarzwald.

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17.11.2008 - Ab nach Hause

Morgens um 8 treffe ich mich mit Heiko am Flughafen, 20 km ausserhalb San Jose"s. Das war"s dann auch schon wieder. Ich kann mir gut vorstellen mal wieder hierher zurüommen, oder andere lateinamerikanische Läer zu bereisen.

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